Der Sommer 2026 geht als der wärmste Sommer seit Messbeginn in die österreichische Wettergeschichte ein. Mit 41,2 Grad in Bad Deutsch-Altenburg wurde ein neuer Österreich-Rekord aufgestellt und erstmals wurden in allen drei Sommermonaten Temperaturen von über 40 Grad gemessen. Gleichzeitig fielen österreichweit rund 30% weniger Niederschlag als im Klimamittel.
Während der Sommer vor allem durch die extreme Hitze in Erinnerung bleiben wird, gab es regional aber auch das andere Extrem: kräftige Gewitter mit intensivem Starkregen. In Neudorf bei Landsee fielen am 1. Juli innerhalb von nur 10 Minuten 47,9 Liter pro Quadratmeter.
Gerade nach langen Trockenphasen können solche Starkregenereignisse für Böden problematisch sein. Auf ungeschützten oder verdichteten Böden kann das Wasser nicht ausreichend versickern, nur oberflächlich abfließen und somit zu Bodenerosion führen.
Der Sommer 2026 zeigt damit auch: Extremwetter hat viele Gesichter und Starkregen spielt auch in einem insgesamt sehr trockenen Sommer eine erhebliche Rolle. Umso wichtiger ist es für Landwirt:innen, rechtzeitig über das Bodenerosionsrisiko informiert zu sein, um entsprechende Maßnahmen zum Schutz ihrer Böden treffen zu können.